06. Juli 2010
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Changing World of Work
Manpower Inc. befragte 35.000 Arbeitgeber in 36 Ländern im ersten Quartal 2010, um die Auswirkungen des Talentemangels auf die globalen Arbeitsmärkte von heute zu erfassen. Die fünfte Manpower Studie zum Talentemangel ergab, dass 31 Prozent der Arbeitgeber weltweit Schwierigkeiten haben, Positionen aufgrund fehlender Talente in ihrem Markt zu besetzen. Dies stellt einen Anstieg um einen Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar.
Interessanterweise sind die vier Positionen, die weltweit am schwersten zu besetzen sind, zum vierten Mal in Folge die gleichen. Dies sind: Handwerkliche Berufe, Außendienstmitarbeiter, Techniker und Ingenieure. Weitreichende globale Unterschiede wurden deutlich: Während in Japan mehr als Dreiviertel (76%) aller Arbeitgeber darum ringen, passende Talente zu finden, sind es in Irland nur vier Prozent der Arbeitgeber, die über ähnliche Probleme berichten.
Obwohl die Anzahl der Arbeitssuchenden auf den weltweiten Arbeitsmärkten durch die globale Wirtschaftskrise gestiegen ist, gibt es dennoch einen beachtlichen Talentemangel in vielen Ländern und Industriezweigen. Daher ist das vorrangige Problem nicht die Anzahl potenzieller Kandidaten. Das Problem ist vielmehr ein Talent Mismatch, eine ungleiche Verteilung der Talente. Es gibt nicht genug ausreichend qualifizierte Leute an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit. Gleichzeitig suchen Arbeitgeber immer spezifischere Kombinationen von Qualifikationen. In Folge wird es immer schwieriger, die “richtige” Person für eine bestimmte Position zu finden. Und es gibt aktuell keine Anzeichen, dass sich dieses Problem in Zukunft verringern wird.
Die vollständigen Studienresultate finden Sie hier: Studie



