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logo EMAAInternationales Know-how wird im Finanz- und Rechnungswesen immer wichtiger. Die Qualifizierung zum European Management Accountant (EMA)® ermöglicht es Bilanzbuchhaltern und Controllern, mit den Anforderungen der Internationalisierung Schritt zu halten. Ulrich Neubauer, Vizepräsident der European Management Accountants Association (EMAA) zeigt Ziele und Perspektiven der neuen europäischen Zusatzqualifikation auf.

MPP: Warum brauchen wir den European Management Accountant?  

Neubauer:
Europa ist als Wirtschaftsraum zusammengewachsen. Unternehmen müssen sich immer stärker mit den länderspezifischen Wirtschaftssystemen und den rechtlichen Regelungen in Europa auseinandersetzen. Es besteht ein enormer Bedarf an grenzüberschreitendem Wissen, zum Beispiel zum Thema Umsatzsteuer in der EU. Auch gibt es immer mehr Cross-Border-Projekte im Accounting, wie die Auslagerung von nationalen Teilaufgaben in ausländische Shared-Service-Center. Experten in der internationalen Rechnungslegung werden von Unternehmen immer stärker nachgefragt.

MPP: Welchen Stellenwert hat der EMA® im Vergleich zum Bilanzbuchhalter?

Neubauer:
Die Berufsbezeichnung Bilanzbuchhalter findet europaweit noch keine einheitliche Anerkennung. Oft kommt es in anderen Ländern zu Missverständnissen über die Inhalte der Weiterbildung und die Fachkompetenz des Bilanzbuchhalters. Es ist uns daher ein zentrales Anliegen, mit dem European Management Accountant® ein einheitliches Berufsbild zu schaffen. Was den European Management Accountant im Vergleich zum Bilanzbuchhalter und CMA besonders auszeichnet, ist die Verpflichtung zur kontinuierlichen Weiterbildung. Der European Management Accountant muss alle zwei Jahre ein intensives Weiterbildungspensum nachweisen, sonst verliert er den Titel EMA®. Der EMA® ist damit ein Qualitätssiegel für europäische Fachkompetenz auf der Höhe der Zeit.

 

socialmedia1. Privat ist öffentlich. Wie viele Arbeitgeber systematisch im Netz nach Bewerbern suchen, ist umstritten. Die Ergebnisse aus Studien schwanken zwischen jedem dritten bis jedem achten Arbeitgeber. Fakt ist: Nach dem aktuellen Bundesdatenschutzgesetz dürfen Arbeitgeber gar nicht in sozialen Netzwerken nach Informationen über Bewerber recherchieren; Ausnahmen bilden nur die berufsorientierten Netzwerke wie XING und LinkedIn. Doch: Es lässt sich nicht immer verhindern, dass auch privat eingestellte Informationen im Netz die Runde machen. Ungewollt stoßen also Personalverantwortliche auf private Auskünfte von Kandidaten. Bewerber, die keinerlei Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, müssen deshalb immer damit rechnen, dass alles, was sie in Netzwerken austauschen, auch von Unternehmen registriert wird.

2. Das „virtuelle Ich“ pflegen. Weil die „digitale Identität“ nicht mehr nur Freunde, Familie und Werbetreibende interessiert, kann es folgenreich sein, wie sich das „virtuelle Ich“ darstellt. Die coole, spaßige Selbstdarstellung wird dabei nicht unbedingt die Türen zu einem Job öffnen. Wer unter persönliche Interessen nur „Fußball und Partyfeiern“ angibt, beeindruckt Arbeitgeber möglicherweise weniger als derjenige, der sich mit „Lesen und Reisen“ beschäftigt.

Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen bei der Erstellung des Jahresabschlusses und wie bewältigen Sie die Mehrarbeit? Diese Fragestellungen standen im Fokus unserer Umfrage, an der 437 Fachbereichsverantwortliche aus dem Finanz- und Rechnungswesen teilgenommen haben. Die Teilnehmer kamen zu ca. 60 Prozent aus mittelständischen Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern, 40 Prozent der Teilnehmer aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern.

Traditionell bestand die Funktion des CFO (Chief Financial Officer) in erster Linie darin, korrekte Finanzberichte termingerecht zu erstellen. Das Anforderungsprofil an den CFO war dabei von jeher facettenreich: Die Implementierung von Systemen zählte dabei genauso zu seinen Aufgaben wie Prozesse zu optimieren. Darüber hinaus trug er dazu bei, durch Outsourcing von Routine- und transaktionsbezogenen Finanzprozessen die Kosten zu senken und den Personalbestand zu reduzieren. Die Kehrseite dieser Funktion: Je effizienter der CFO seine Aufgaben erledigte, desto mehr Funktionen und Prozesse berichteten an ihn.

Die Rolle des CFO hat sich jedoch in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Der Finanzchef ist jetzt ein wichtiger strategischer Partner und  essentieller Bestandteil des Managementteams. Unterstützung erhält er in erster Linie durch den IT Manager.

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Die neusten Kommentare

  • Ältere Mitarbeiter als Erfolgsfaktor
    Bei meiner Mutter hat der Arbeitgeber leider keine Rücksicht auf ihre Qualifikationen genommen. Man hatte sie irgendwann entlassen und eine jüngere Person mit weniger know how eingekauft. Kam wohl bil...
  • Ältere Mitarbeiter als Erfolgsfaktor
    Da kann ich mich Marlies nur anschließen. Ich finde man sollte solche Mitarbeiter viel mehr zu schätzen wissen. Aber die meisten Unternehmen denken ja heute eh nicht mehr langfristig.
  • Das Vorstellungsgespräch
    Den Beitrag finde ich hilfreich, da man im Moment jede Menge Knigge-Beiträge mit "Absolutheitsans pruch". Erstes sind Sie, wie im o.g. Beitrag erwähnt, sehr widersprüchlich , zweitens lenken sie meist...
  • 7 Guidelines: Social Media für Ihre Engineering Ka...
    Hallo, vor allem beim 2. Punkt stimme ich dir voll zu. Man muss einfach aufpassen was man in seine Profile schreibt und welche Bilder man für alle sichtbar hoch läd. Grüße, Thommy
  • Richtig online bewerben
    @karljosef Sie müssen ja zu keinen Personaldienstl eister gehen, wenn es Ihnen nicht passt. Und es ist immer gut ein paar Leute aus seiner Branche zu kennen. Vielleicht kommt es auch auf die Branche ...

Tweets von Jeff Joerres - CEO

  • Also tough for workforce entrants as ppl working longer, youth unfairly seen by some in private sector as lacking loyalty, commitment.
    Jeff Joerres
    about 14 hours ago
  • This was a hot topic at #wef What young people are learning in school is not always what is needed by employers.
    Jeff Joerres
    about 15 hours ago