22. Juni 2010
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Changing World of Work
Lassen Sie Ihr Unternehmenswissen einfach zur Tür hinausgehen? Durch gezieltes Wissensmanagement lassen sich die Fluktuationskosten senken.
Die finanziellen Folgen von Mitarbeiterfluktuation sind gut untersucht: Nach aktuellen Studien liegen die direkten Nachbesetzungskosten bei 50% bis 60% des Mitarbeiterjahresgehaltes. Werden auch indirekte Kosten berücksichtigt, wie z.B. Einarbeitungsaufwand und Produktivitätsverlust, liegen die Gesamtkosten einer Nachbesetzung bei 90% bis 200% des Mitarbeiterjahresgehalts (Society for Human Resources Management, 2008).
In diesen Kennzahlen wird ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg noch nicht erfasst: der Wert des Unternehmenswissens, das mit einem Mitarbeiter verloren geht. Dieser Wert lässt sich schwer messen, das Unternehmenswissen ist aber elementar für jedes Unternehmen. Wenn Mitarbeiter gehen, nehmen sie einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil mit.
Hier liegt noch viel Potenzial…
Wissensmanagement und Wissenstransfer bieten Unternehmen viel Potenzial, die Fluktuationskosten zu reduzieren und vor allem, die Unternehmensleistung aufrecht zu erhalten. Viele Unternehmen erkennen, dass sie dieses Potenzial noch nicht ausschöpfen. Nach einer aktuellen Manpower Umfrage geben 31% der Arbeitgeber an, im Unternehmen über keine proaktiven Prozesse zu verfügen, um das arbeitsplatzbezogene Wissen der Mitarbeiter zu erfassen.
Gezieltes Wissensmanagement beinhaltet weit mehr als eine Email am letzten Arbeitstag. Ein systematischer Informationsaustausch setzt einen klar definierten Prozess sowie ein entsprechendes Wissensmanagementsystem voraus. Auch eine positive Einstellung von Mitarbeitern und Führungskräften zur Weitergabe von Informationen spielt eine wichtige Rolle: ein kontinuierlicher und offener Informationsaustausch sollte in der Unternehmenskultur aktiv gefördert werden.




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