25. Januar 2012
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Changing World of Work
Der Bewerbungsmarathon ist geschafft, der Arbeitsvertrag unter Dach und Fach. Jetzt kann es losgehen im neuen Job. Doch neben der Vorfreude stellt sich häufig auch eine Portion Nervosität ein. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, gut vorbereitet und entspannt im neuen Job zu starten und die erste Zeit erfolgreich zu meistern.
Gute Vorbereitung gibt ein sicheres Gefühl und verhilft zu einem souveränen Auftreten
Der Jobstarter kann durch eine gute Vorbereitung Stolpersteine elegant umgehen und schon nach wenigen Wochen respektable Leistungen bringen. Vor dem ersten Tag im neuen Job sollte man sich ausgiebig - ähnlich wie vor dem Vorstellungsgespräch - über den neuen Arbeitgeber informieren und sich beispielsweise noch mal mit den Notizen beschäftigen, die man während des Vorstellungsgesprächs gemacht hat. Hat man mit dem Arbeitsvertrag Informationsunterlagen über das Unternehmen oder die neue Abteilung bekommen, sollte man diese vor dem ersten Arbeitstag gründlich lesen. Auch wenn es sich um Imagebroschüren handelt, verraten sie zwischen den Zeilen einiges über die Kultur und die Werte des neuen Arbeitgebers. Je mehr man über die eigene Position, die Stellenbeschreibung, Schnittstellen im Unternehmen, Lieferanten und Wettbewerber weiß, desto gelassener kann man dem ersten Tag entgegen sehen. Dass man am ersten Tag pünktlich am Arbeitsplatz erscheint, versteht sich von selbst.
Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer neuen Kollegen und Vorgesetzten
Auch auf der Seite ihrer neuen Kollegen und Vorgesetzten gibt es Unsicherheiten. War die Einstellung die richtige Entscheidung, passt der neue Mitarbeiter wirklich gut ins Team? Kann er in der Orientierungs- und Einarbeitungsphase optimal unterstützt werden? Gehen Sie davon aus, dass alle neuen Kollegen Sie unterstützen wollen und daran interessiert sind, dass Sie sehr bald ein vollwertiges Teammitglied sind.
Das sind Glaubensätze oder Erwartungen Ihres neuen Arbeitgebers:
- Sie haben eine hohe Motivation – Sie sollten aber keinen Übereifer an den Tag legen.
- Sie besitzen kaum Kenntnis über Besonderheiten und Interna – Umso besser, wenn Sie schon vieles wissen, was nicht heißt, dass sie in den ersten Wochen durch Besserwisserei auffallen sollen.
- Sie bringen Anpassungsbereitschaft mit – Sie sind bereit zu beobachten und zuzuhören, ob etwa der Umgang mit einander lässig oder eher förmlich ist. So lernen Sie das Betriebsklima und die Nettikette kennen und können sich bestmöglich integrieren.
- Sie sind unvoreingenommen – Als Neuling im Unternehmen sieht man sein Arbeitsumfeld und das Team in den ersten Wochen mehr von außen als von innen. Für viele Teams ist ein neues Mitglied ein Gewinn, da es neue Impulse setzt, Ideen und Ansätze vorschlägt. Nutzen Sie dies und bringen Sie Ihren Input zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Maße ein.
Mit Selbstbewusstsein und Authentizität punkten
Niemand erwartet von einem neuen Kollegen, dass er in den ersten Wochen bislang ungelöste Probleme aus der Welt schafft, neue Produkte entwickelt oder bahnbrechende Neuerungen einführt. Lehnen Sie sich die ersten Tage innerlich zurück und beobachten Ihr Umfeld genau: Wer nimmt welche Rolle ein, gibt es zwischenmenschliche Reibereien, wie verhalten sich die jeweiligen Kollegen gegenüber ihren Vorgesetzten? Seien Sie kommunikativ und gehen auf neue Kollegen - auch aus anderen Abteilungen - offen und freundlich zu. Übereifer hingegen und stundenlanges Einreden auf Menschen, die man kaum kennt, macht keinen guten Eindruck. Durch Besserwisserei in den ersten 14 Tagen macht sich niemand beliebt, da er bei den Kollegen oft den Eindruck erweckt, dass man ihnen indirekt mangelnde Leistung unterstellt. Die Gepflogenheiten sollte man sich sehr genau anschauen und nicht schon am ersten Tag seinen Einstand geben, obwohl man nicht weiß, ob das üblich ist und in welchem Rahmen. Wer am Anfang intensiv beobachtet, wie der Umgang im Team ist, ob man sich beispielsweise duzt, es gemeinsame Freizeitaktivitäten gibt und in welchen Konstellationen und Sitzordnungen man sich zum Mittagessen in der Kantine trifft, fühlt sich automatisch sicher, weil er weiß wie der Hase läuft.
Und noch ein Tipp zum Schluss: Sobald man in der eigenen Abteilung Fuß gefasst hat, sollte man damit beginnen, Netzwerke aufzubauen. Denn wer über seinen Tätigkeitsbereich hinaus gut vernetzt ist, ist gut informiert. Da gute Netzwerker nicht nur nehmen, sondern auch geben, bekommen Sie bei Bedarf die richtigen Informationen und die nötige Unterstützung auch außerhalb der eigenen Abteilung.
Und welche Erfahrungen und Tipps haben Sie für den erfolgreichen Start im neuen Job?



