17. Mai 2010
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Social Media
Nach der Social Media Studie der IFOK GmbH haben die befragten Unternehmen die strategische Bedeutung von Social Media erkannt, aber die Wenigsten sind auf die neue Form der Kommunikation vorbereitet. Hier finden Sie die zentralen Ergebnisse der Studie sowie konkrete Handlungsempfehlungen, wie der Umgang mit Social Media im Unternehmen proaktiv gestaltet werden kann.
Im Rahmen der Studie „Social Media und Personalarbeit: Potenzial erkannt. Und genutzt?“ befragte die IFOK GmbH mehr als 800 Personalexperten in Deutschland. Die IFOK GmbH zählt zu den führenden Kommunikationsberatungen in Deutschland und unterstützt Unternehmen dabei, Veränderungsprozesse durch Kommunikation zu begleiten (www.ifok.de). Dies sind die zentralen Ergebnisse der Studie:
Die strategische Bedeutung von Social Media wurde erkannt (60%), in der Praxis hat man sich aber noch nicht auf die neuen Kommunikationsformen eingestellt.
- 70 Prozent verfügen über keine unternehmensweite Social-Media-Strategie
- 66 Prozent haben keine geregelte Zuständigkeit für das Thema Social Media
- 15 Prozent haben Richtlinien für den Umgang mit Social Media
- 10 Prozent bieten Schulungen zum Umgang mit Social Media an
„Tatsache ist, dass sich unsere Kommunikationskultur durch Social Media grundsätzlich wandelt und der Umgang mit ihnen von allen Beteiligten erst erlernt werden muss.“
Social Media wird nur begrenzt genutzt.
- 80 Prozent nutzen die klassischen Businessnetzwerke wie Xing oder LinkedIn
- 30 Prozent haben bisher die sozialen Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ genutzt
- 10 Prozent haben bisher Twitter im Arbeitskontext genutzt
- 60 Prozent informieren sich über soziale Netzwerke über potenzielle Mitarbeiter
- 40 Prozent nutzen Blogs oder Foren, um sich mit Kollegen auszutauschen und Best Practices zu recherchieren
Das Netz wird kaum als Spiegel für das Unternehmen genutzt.
- 75 Prozent haben noch nicht von Beurteilungen auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen Kenntnis genommen
- 4 Prozent beobachten systematisch, was über ihr Unternehmen auf Social-Media-Plattformen geschrieben wird
„Damit vergeben erstaunlich viele Unternehmen eine der größten Chancen, die digitale Gespräche bieten: Erfahren, was und wie über das Unternehmen kommuniziert wird.“
Der wertstiftende Beitrag von Social Media für das Unternehmen wird erkannt.
- 59 Prozent sehen die Steigerung der Bekanntheit als Arbeitgeber als Chance
- 54 Prozent sehen die Nutzung von Mitarbeitern als Botschafter als Chance
- 48 Prozent sehen die bessere Vernetzung der Mitarbeiter als Chance
- 39 Prozent sehen ein glaubwürdiges Image als Arbeitgeber als Chance
- 34 Prozent sehen eine Verbesserung in der Personalauswahl als Chance
Für einen proaktiven Umgang mit Social Media empfiehlt die IFOK GmbH folgendes Vorgehen:
Bestandsaufnahme machen
- Welche Plattformen sind für unser Unternehmen relevant? Wie wird dort über unser Unternehmen gesprochen?
- Auf welchen Plattformen sind die Mitarbeiter präsent? Welche Beobachtungen haben sie gemacht?
Kontakt zu Fachkollegen suchen
- Austausch über aktuelle Themen auf Business-Plattformen wie XING oder in Weblogs
Strategische Partner im Unternehmen finden
- Brainstorming zur Frage: Wie kann unser Unternehmen von Social Media profitieren?
- Beim Brainstorming sollten Führungskräfte, Vertreter von IT und Kommunikation und technologieaffine Mitarbeiter teilnehmen
Social Media Guidelines entwickeln
- Commitment der Geschäftsführung sichern
- Fachleute und Mitarbeiter in die Entwicklung der Richtlinien einbinden
Social Media Trainings anbieten
- In Trainings die Kompetenz der Mitarbeiter im Umgang mit Social Media fördern
Zugang zu sozialen Netzwerken ermöglichen
- Zugang zu sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz sollte ermöglicht werden
Externer Rat
- Durch externes Expertenwissen Umwege und Fehlentscheidungen vermeiden
Die vollständige Studie finden Sie unter: http://www.ifok.de/nc/de/socialmedia-hr/?sword_list%5B0%5D=social&sword_list%5B1%5D=media



